Was unsere CIS-Härtung umfasst
Assessment gegen Benchmark
Wir nehmen Deine Systeme auf und prüfen den Ist-Zustand gegen den passenden CIS Benchmark - ein Score je System und eine klare Liste der Abweichungen.
Priorisierte Härtung
Wir priorisieren nach Risiko und Betriebs-Verträglichkeit, klären Ausnahmen begründet und dokumentiert und härten in der Reihenfolge, die am meisten bringt.
Automatisierte Baselines
Den Soll-Zustand gießen wir in wiederholbare Baselines: GPO/Intune für Windows, Konfigurationsmanagement und Skripte für Linux - reproduzierbar ausrollbar.
Drift-Erkennung & Re-Audit
Konfigurationen verwässern über die Zeit. Wir erkennen diese Abweichung („Configuration Drift") und prüfen in festen Intervallen neu gegen den Soll.
Nachweis-Reports
Verständliche Reports: Score-Entwicklung, erfüllte und offene Punkte, dokumentierte Ausnahmen - genau der Nachweis, den Auditoren, Versicherer und Kunden sehen wollen.
Ganzer Stack
Wir härten vom Notebook bis zum Cloud-Tenant: Windows Client & Server, Linux, Microsoft 365 & Azure und Netzwerkgeräte - gegen den jeweils passenden Benchmark.
Was sind CIS Controls und CIS Benchmarks?
CIS Controls sagen, was zu tun ist. CIS Benchmarks sagen, wie es pro Plattform konkret konfiguriert wird.
Das Center for Internet Security (CIS) ist eine herstellerunabhängige Non-Profit-Organisation. Zwei ihrer Werke sind in der Praxis besonders relevant:
CIS Controls v8 - die priorisierte Maßnahmen-Liste
18 übergeordnete Controls (von Asset-Inventar über Zugriffskontrolle bis Incident-Response), gegliedert in drei Implementation Groups (IG1-IG3). IG1 ist die „grundlegende Cyber-Hygiene" für kleinere Organisationen, IG2/IG3 für höheren Schutzbedarf. So weißt Du, womit Du anfängst - ohne in 200 Einzel-Einstellungen zu ertrinken.
CIS Benchmarks - die konkreten Härtungs-Vorgaben
Über 100 plattformspezifische Dokumente mit hunderten geprüften Einzel-Empfehlungen - jede mit Begründung, Risiko, Soll-Wert und Prüf-Anleitung. Sie kommen meist in zwei Stufen: Level 1 (sicher, ohne den Betrieb spürbar einzuschränken) und Level 2 (verschärft, für hohen Schutzbedarf). Wir wählen mit Dir die richtige Stufe je System.
Beides ist kostenfrei und etabliert - der Mehrwert liegt in der sauberen Umsetzung, der Automatisierung und dem Nachweis. Genau das machen wir.
Warum Standard-Konfigurationen unsicher sind
Werkseinstellungen sind auf Kompatibilität und einfache Inbetriebnahme optimiert - nicht auf Sicherheit. Das ist eine bewusste Hersteller-Entscheidung, kein Versehen.
Was an einem ungehärteten Standard-System typischerweise offen liegt:
- Veraltete Protokolle aktiv (z. B. SMBv1, TLS 1.0/1.1, schwache Cipher-Suites)
- Zu viele Dienste laufen, die nie gebraucht werden - jeder davon ist Angriffsfläche
- Schwache Default-Richtlinien bei Passwörtern, Konto-Sperren, Audit-Logging
- Lokale Admin-Rechte und Standard-Konten, die nie eingeschränkt wurden
- Logging unzureichend - im Ernstfall fehlt die Spur, wer was wann gemacht hat
Jede dieser Lücken ist einzeln klein. In Summe ergeben sie die Angriffsfläche, die Ransomware und automatisierte Angriffe ausnutzen. Härtung schließt sie systematisch, statt sie dem Zufall zu überlassen.
Für welche Systeme wir härten
Wir härten den ganzen Stack - vom Notebook bis zum Cloud-Tenant - gegen den jeweils passenden CIS Benchmark.
Windows Client & Server
Windows 10/11 und Windows Server - gehärtet über Gruppenrichtlinien (GPO) bzw. Intune-Profile. Audit-Policy, Account-Lockout, SMB-/TLS-Härtung, Dienste-Reduktion, lokale Admin-Verwaltung.
Linux
Ubuntu, Debian, RHEL/Rocky/Alma und weitere - Härtung über Konfigurationsmanagement und Skripte: SSH-Härtung, Dateisystem-Rechte, Kernel-Parameter, Paket- und Dienste-Minimierung, auditd-Logging.
Microsoft 365 & Azure
Tenant- und Identity-Härtung gegen den CIS Microsoft 365 / Azure Benchmark: Conditional Access, MFA-Durchsetzung, Audit-Log, Sharing-Richtlinien, sichere Defaults.
Netzwerkgeräte
Firewalls, Switches und Router - Management-Härtung, Abschaltung unsicherer Protokolle, Logging und sichere Zugänge.
Im laufenden Betrieb übernehmen wir das gerne im Rahmen Managed Workplace oder Network as a Service.
CIS-Härtung im Bezug zu ISO 27001 und NIS2
Härtung ist keine Insel-Maßnahme - sie ist die konkrete technische Umsetzung von Anforderungen, die ISO 27001 und NIS2 ohnehin von Dir verlangen.
Sowohl ISO 27001 als auch NIS2 fordern „sichere Konfiguration" und „Stand der Technik" - aber keiner der beiden Standards sagt Dir, welcher SMB-Schalter wie stehen muss. Die CIS Benchmarks liefern genau diese konkrete, prüfbare Antwort. Damit wird Härtung zum Beleg-Baustein:
| Standard fordert ... | CIS liefert die Umsetzung als ... |
|---|---|
| ISO 27001 - sichere Systemkonfiguration (Annex A) | dokumentierte Baseline + Assessment-Report |
| ISO 27001 - Schwachstellen-/Konfigurationsmanagement | Drift-Erkennung + Re-Audit |
| NIS2 - Cyber-Hygiene & System-Härtung | automatisierte Baselines mit Nachweis |
| NIS2 - Risikobehandlung dokumentieren | begründete Ausnahmen + Score-Verlauf |
Wer schon ein ISMS aufbaut oder NIS2 umsetzt, sollte Härtung als Maßnahme darin verankern - dann zahlt jede Härtungs-Aktion direkt auf den Audit-Nachweis ein.
